Lagerfeuer Abend
26. Juni 2027 ab 19 Uhr
Schaschlik Grill Abend mit Lagerfeuer im Hausgarten.
-kostenfrei, auch für Veganer-
-bei Waldbrandwarnstufe 1 oder 2-
Nachtschwimmen
04. Juli 2027 ab 23 Uhr
Nachtschwimmen bei Mondfinsternis.
17. August 2027 ab 23 Uhr
Nachtschwimmen bei Vollmond.
Kräuterwanderung
18. Juli 2027 Vollmondphase zu 16 Uhr
Wanderung im Forst Junkerheide mit Bestimmung, Verwendung, Herstellung zu Kräuteranwendungen. -kostenfrei-
dazu am Folgetag zu 15 Uhr
Herstellung einer eigenen Kräuterseife mit Bienenwachs, unter Anleitung im Hausgarten.
( Unkostenbeitrag 3 €)
Buch Lesung
5. August ab 20 Uhr
Im Hausgarten im Schatten unter dem Kirschbaum mit Pfefferminztee.
Verlag Freies Geistesleben Urachhaus - Seelisches Beobachten im Jahresverlauf von Dirk Kruse
Sommerfeeling
29. Juli 2027 zu 21 Uhr
Leichte Sommerbowle, Pfefferminztee und Quarksahne Torte. Am Badestrand am und im See bei Laternenschein.
-kostenfrei, bei sonnigem Sommerwetter-

🌕
Sommernacht am See
Der Vollmond steigt in stiller Pracht,
und Silber liegt auf Wasser und Nacht.
Der Wald wird leise, der Himmel weit,
die Seele spürt die Ewigkeit.
Im warmen Atem dieser Nacht,
ruht still die Erde, licht erwacht.
Und Mensch und Wasser, Mond und Baum verbinden sich zu einem Traum.

🌕 Das Geheimnis der sieben Hunde
Eine Sommernacht im Berner Land
Als über dem Berner Land
der Vollmond silbern stand,
da wurde es im Garten leis,
und Mondlicht zog in weitem Kreis.
Die sieben Hunde, groß und klein,
wollten noch nicht schlafen sein.
Sie schnupperten im Abendwind –
weil Hunde gute Spürnasen sind.
Da raschelte es hinterm Baum,
fast wie in einem schönen Traum.
Ein Gnomenvolk kam aus dem Grund
und sprach ganz leise, kaum zum Hund:
„Kommt mit, ihr Freunde, kommt geschwind,
weil wir in großer Sorge sind!
Im Wald, dort hinter See und Stein,
ist heute Nacht etwas nicht rein.“
Da bellten sieben Hunde: „Los!“
Der kleinste war besonders groß –
zumindest mutig, voller Kraft –
und so begann die Wanderschaft.
Vorbei am stillen Mondscheinsee,
durch Gras und Kräuter, Klee und Weh,
wo zwischen Farn und alten Bäumen
die Naturgeister leise träumen.
Die Undinen im Wasser sangen,
in silberhellen Wellenklängen.
Sie führten durch den dunklen See,
ganz ohne Angst und ohne Weh.
Die Sylphen kamen mit dem Wind,
weil sie die Freunde der Lüfte sind.
Sie wirbelten durch Blatt und Ast
und flüsterten: „Ihr seid fast da – habt Rast!“
Doch plötzlich – hinter einem Stein –
begann ein kleines Licht zu schein’n.
Die Salamander, Feuerwesen,
waren dort schon längst gewesen.
„Das Feuerlicht ist schwach geworden,
verloren ging sein warmer Orden!
Nur sieben Herzen, treu und rein,
können heute seine Hüter sein.“
Da standen sie im Mondenschein,
die sieben Hunde, klein und fein.
Sie schauten sich ganz ernsthaft an:
„Dann fangen wir das Abenteuer an!“
Sie suchten durch den Wald bei Nacht,
bis jeder seinen Teil gemacht.
Der eine grub, der andre sprang,
der dritte folgte einem Klang.
Der vierte fand im Moos ein Licht,
der fünfte sagte: „Fürchtet euch nicht!“
Der sechste wachte still und klug,
der siebte die verlorne Flamme trug.
Und plötzlich wurde alles hell,
der Funke wuchs – ganz wunderbar und schnell.
Die Salamander tanzten rot,
und niemand dachte mehr an Not.
Die Gnome lachten unter Steinen,
die Sylphen sangen in den Zweigen.
Die Undinen ließen Wasser glitzern,
und Sternenfunken sah man flitzen.
So kehrten, als die Nacht verging,
die sieben Hunde froh zurück.
Zum Campingplatz Berner Land
am stillen, wunderschönen Strand.
Dort stand der Mond noch überm See,
die Welt war still, kein Wind, kein Weh.
Und wer in jener Nacht noch lauschte,
hörte vielleicht, wie leise rauschte
der Wald und sprach:
„Bewahrt die Erde, liebt das Leben –
denn alles ist miteinander verwoben."
Und seit jener wundersamen Nacht
wird auf dem Berner Land manchmal gelacht,
wenn sieben Hunde in den Garten geh’n …
Denn vielleicht kann man dann
zwischen den Bäumen
noch immer die Naturgeister sehen.
